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Meilensteine

Als Meilensteine der Unternehmensentwicklung lassen sich im Rückblick folgende Ereignisse hervorheben:

  • 1992: Vom strategischen Management zum Leadership-Faktor

    1992 publiziert Wolfgang Popp zusammen mit Professor Hans H. Hinterhuber den weltweit viel beachteten Beitrag „Are You a Strategist or Just a Manager?“ in der Harvard Business Review - ein Klassiker der Managementliteratur, der in alle lebenden Weltsprachen übersetzt wird und als Ausgangspunkt für die Ausbreitung des Leadership-Faktors bezeichnet werden darf.
    Die zehn zentralen Thesen zu strategischer Führungskompetenz von Hinterhuber und Popp werden 1994 von Bob de Wit und Ron Meyer, Professoren der Rotterdam School of Management der Erasmus University, in ihr Sammelwerk „Strategy – Process, Content, Context“ aufgenommen. De Wit und Meyer bezeichnen diese Thesen in der Einleitung ihres Bestsellers als „underground streams“ der modernen strategischen Führung.
    Bis heute gehört dieser geradezu zeitlose Ansatz zum Standard-Repertoire der renommiertesten Business Schools. Zuletzt wurde er 2007 in Carpenter/Sanders „Strategic Management - Concepts and Cases: A Dynamic Perspective“ im Rahmen einer Gesamtschau der weltweit führenden Ansätze publiziert.
    Das Gedankengut ist nach wie vor eine wichtige Basis, auf dessen Grundlage Prime Networks AG und seine Exponenten den Leadership-Gedanken und die Architektur von Führungssystemen kontinuierlich weiterentwickeln.

  • 1995: Vision im Spannungsfeld von Entrepreneurship und Architektur

    1995 entwickelt Wolfgang Popp im Auftrag eines europäischen Mineralölkonzerns eine Initiative zur Förderung unternehmerischer Innovationen in der markenübergreifenden Automobildistribution, die dem Grundgedanken der Gehirndominanz-Theorie folgt. In Zusammenarbeit mit Professor Volker Giencke wird ein interdisziplinäres Projekt im Spannungsfeld von Entrepreneurship und Architektur initiiert.
    Die Idee war und ist, Führungskräfte mit einer phantasieweckenden Bilder- und Formensprache bei visionären Gesamtentwürfen durch Stimulierung der rechten Gehirnhälfte, des Kreativzentrums des Menschen, zu unterstützen, und damit die Einseitigkeit der analytischen Faktensprache und des Inkrementalismus der linken, rational geprägten Gehirnhälfte zu überwinden.
    Dieser Ansatz ist Nukleus einer neuen Generation von Initiativen und Programmen, wie z.B. „OneHealth“, mit denen visionäre, gleichzeitig jedoch praktikabel erscheinende Zukunftsentwürfe und das Aufbrechen bestehender Denkschemata gefördert werden sollen.

  • 1998: Internationaler Know-how-Transfer im Gesundheitswesen – von der Idee zum Erfolg

    1998 lernen sich Wolfgang Popp und Professor William Hsiao von der Harvard School of Public Health anlässlich eines Symposiums zum Thema „Zukunftsorientierte Gestaltung von Finanzierungs- und Vergütungssystemen im Gesundheitswesen“ kennen. Eine Kooperation zu internationalem Wissensaustausch wird vereinbart.
    Bereits ein Jahr später gelingt der erste länderübergreifende Know-how-Transfer: Der mit der Resource-Based Relative Value Scale (RBRVS) verwandte Schweizer Arzttarif (Tarmed) wird der Weiterentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung zu Grunde gelegt. Damit folgt die Vergütung ambulant erbrachter Leistungen innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland erstmals einer transparenten betriebswirtschaftlichen Bewertungslogik, die im Jahr 2014 unverändert ihre Gültigkeit hat.